Verwendung der LPIS-Karte

LPIS ist die Abkürzung für Land Parcel Identification System, auf Deutsch System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen. In Tschechien wird es vom Staatliche Interventionsfonds für Landwirtschaft (SZIF) verwaltet und ist eines der Instrumente zur Verwaltung landwirtschaftlicher Subventionen.

Warum lohnt es sich für Sie, mit der LPIS-Karte zu arbeiten?

Kartenportal LPIS ist den meisten Landwirten vor allem als Instrument für Subventionen und Verwaltung. Sobald Sie es mit Agdata , wird es zu einem praktischen Instrument für die tägliche Entscheidungsfindung, die Planung von Investitionen und die gesamte Unternehmensführung. 

Dank automatischen Import von Parzellen aus dem LPIS in Agdata stehen Ihnen alle von Ihnen bewirtschafteten Parzellen sofort in Ihrem System zur Verfügung. Sie müssen nichts neu zeichnen oder manuell übertragen.

1. Sofortiger Überblick über alle Grundstücke

Die präzise Übertragung von Bodenblöcken und Teilen gibt Ihnen einen sofortigen Überblick über Flächen, Grenzen und Lage der einzelnen Felder. In Agdata können Sie so ganz einfach herausfinden, , was und wo Sie bewirtschaften und wie sich die Flächen innerhalb des Betriebs zusammensetzen. Das ist nützlich für die täglichen Planung und bei Verhandlungen mit Pächtern, Eigentümern oder der SZIF.

2. Genauere Planung von Einnahmen und Ausgaben

Sobald Sie die Parzellen aus dem LPIS in Agdata geladen haben, können Sie ganz einfach Informationen zu Anbaumethoden, Anwendungen oder Erträgenhinzufügen. So können Sie den genauen Bedarf an Düngemitteln, Saatgut und Diesel und erhalten reale Kosten pro Hektar.

3. Grundlage für präzise Landwirtschaft

LPIS in Kombination mit Agdata eröffnet Ihnen die Möglichkeit, präzise Landwirtschaft effizient zu nutzen. Die Parzellen können als Grundlage für die Erstellung von Anwendungskarten verwendet werden, die die einzelnen Blöcke nach Ertragspotenzial oder Bedarf an bestimmten Inputs unterteilen. All dies in einer Ihnen vertrauten Umgebung – ohne dass Sie mit mehreren Systemen gleichzeitig arbeiten müssen.

4. Einfachere Verwaltung

Der automatische Import von LPIS bedeutet, dass Sie immer aktuelle Flächen und Nutzungsarten. Wenn sich die Grenzen eines Blocks oder die Bewirtschaftungsweise ändern, wird diese Änderung auch in Agdata angezeigt. Dies erleichtert Ihnen erheblich die Vorbereitung von Förderanträgen, die Erfassung von Düngemitteln oder Dokumentation für die SZIF und andere Behörden erheblich erleichtern.

5. Bessere strategische Planung

Die Verknüpfung des LPIS mit Agdata und anderen Daten (z. B. Ertragskarten, BPEJ, Satellitenbilder) ermöglicht es Ihnen,die Rentabilität auf Ebene der einzelnen Felder zu steuern. Dank Agdata können Sie Ihre eigene Analytik einrichten und Entwicklungstrends auf jedem Grundstück verfolgen.

LPIS mapy: Praktický návod

Anmeldung bei LPIS (Internes LPIS – Portal für Landwirte)

  1. Öffnen Sie das eAGRI-Portal für Landwirte
    Besuchen Sie eagri.cz → Portal für Landwirte und klicken Sie auf die Schaltfläche „Anmelden“ – der Link für den Zugang zum LPIS-Register wird erst nach der Anmeldung angezeigt.
  2. Starten Sie die LPIS-Anwendung
    Wählen Sie nach der Anmeldung im Menü „Landregister – LPIS“ oder „Evidence hnojiv a přípravků“und klicken Sie anschließend auf „LPIS für Landwirte starten“ Dadurch wird die Anwendung iLPIS in einem neuen Fenster geöffnet.
  3. Installation des Map Guide Viewers (falls erforderlich)
    Wenn sich die LPIS-Anwendung nicht öffnen lässt (z. B. kein Link „ZUGANG ZUM LPIS-SYSTEM“ sichtbar), muss das Plugin Map Guide Viewerinstallieren. Laden Sie es herunter, installieren Sie es und wiederholen Sie die Anmeldung.
  4. Bestätigen Sie das Öffnen eines neuen Fensters
    Nach dem Klicken sollten mindestens diese drei Fenster geöffnet sein:

    • eAGRI-Portal (Hauptanwendung)
    • LPIS-Portal (Kartenumgebung)
    • Portal für Landwirte – Registrierung von Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln
  5. Sie können LPIS verwenden
    Sie sind nun bei LPIS angemeldet – es wird eine Karte mit Ihren Blöcken angezeigt. Auf der rechten Seite sehen Sie eine Liste Ihrer Bodenblöcke, Parzellen und Flächen (z. B. für Weideland). Dort können Sie ganz einfach aktive Parzellen hinzufügen oder bearbeiten und anschließend Angaben zu Düngung, Anbaumethoden und anderen agrotechnischen Daten eingeben.
LPIS mapy: Praktický návod

Wie arbeitet man mit der Karte im LPIS?

Nach der Anmeldung im LPIS-System über das Bauernportal gelangen Sie zu einer interaktiven Kartenoberfläche. Hier stehen Ihnen eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung, die Ihnen bei der genauen Planung, Erfassung und Entscheidungsfindung helfen. Wenn Sie LPIS nur als passive Datenbank nutzen, verschenken Sie sein wahres Potenzial.

1. Anzeige von Bodenblöcken und Teilen

Jedem landwirtschaftlichen Betrieb werden im LPIS-System Bodenblöcke (PB) und deren Untereinheiten – den sogenannten Teile von Parzellen (DPB).

  • Jedes DPB hat eindeutige Kennung, z. B. „6201/100/2“

  • Zu jedem Teil finden Sie die genaue Fläche in Hektar (auf zwei Dezimalstellen genau), registrierte Kultur (z. B. Ackerland, TTP), Eignung für EFA und Informationen über Landschaftselemente

  • Sie können sich anzeigen lassen, wie eigene und gepachtete Parzellen, einschließlich ihrer Grenzen in der Katasterkarte

Was bedeutet das in der Praxis?
Sie wissen genau, wie viele Hektar Ihnen zur Verfügung stehen, wie diese für bestimmte Kulturen genutzt werden können und wo Ihre Verantwortung endet. Dadurch wird das Risiko von Unstimmigkeiten bei Subventionen oder Verstößen gegen die GAEC-Bedingungen ausgeschlossen.

2. Anzeigen der Historie der Eingriffe und Anbaumethoden

Im LPIS finden Sie auch die Funktion Funktion „Geschichte der Landnutzung“. Das System erfasst jährlich die gemeldeten Kulturen und Maßnahmen auf den einzelnen landwirtschaftlichen Parzellen.

  • Bei jedem Teil können Sie anzeigen, Welche Kulturpflanzen wurden hier in den letzten Jahren angebaut?

  • Sie können verfolgen, ob sich die Bewirtschaftung des Grundstücks geändert hat (z. B. von Ackerland zu TTP) und wie die Bedingungen für die ökologische Vorrangfläche waren.

  • Einige Ebenen ermöglichen auch einen Überblick über Agrarumweltmaßnahmen (z. B. Bio-Streifen, Begrünung)

Praktischer Nutzen:
Sie haben einen Überblick über Anbaumethoden und können die Fruchtfolge. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Ertrag und die Gesundheit des Bodens – und vor allem auf die Erfüllung der Förderbedingungen, einschließlich ökologischer Landwirtschaft oder PRV.

3. Aktivierung von Ebenen: Grenzen, EFA, Erosion und mehr

Die Kartenoberfläche ermöglicht die Anzeige verschiedener thematischer Ebenen:

  • Katastergrenze – ideal für die Überprüfung der Übereinstimmung von LPIS und Kataster

  • EFA-Elemente – z. B. Landschaftselemente, Feldränder, bewaldete Flächen

  • Erosion – Das System zeigt Ihnen, ob das betreffende Grundstück in erosionsgefährdete Gebiete (EOO) und welche Maßnahmen hier gelten

  • Natura 2000, Naturschutzgebiet, Rückhalteelemente – wichtig für die Erfüllung der Umweltbedingungen

Praktischer Tipp: Aktivieren Sie die Erosions- und EFA-Schichten, bevor Sie einen Anbauplan erstellen oder Pflanzen (z. B. Mais oder Kartoffeln) anbauen, für die auf gefährdeten Flächen Beschränkungen gelten. So vermeiden Sie das Risiko einbehalten werden oder der Notwendigkeit von Korrekturmaßnahmen.

4. Datenexport: Verbindung von LPIS mit Agdata

Aus dem LPIS können Sie Ihre Daten in folgenden Formaten exportieren:

  • SHP (Shapefile) – geeignet für GIS-Anwendungen oder landwirtschaftliche Software

  • XML und CSV – für die Planung und Dokumentation (z. B. Düngung, Aussaatpläne, Dokumentation von Maßnahmen)

Diese Daten können Sie anschließend in folgenden Tools verwenden:

  • Agdata – DPB-Paarung, Einsatzplanung, normgerechte Düngung, Aussaatverfahren, Aufzeichnungen und eine Vielzahl weiterer Anwendungsmöglichkeiten

  • FarmInsight, EasyAgri, CleverFarm – Aufzeichnungen, Erfüllung der Förderbedingungen, Berichterstattung

Konkretes Beispiel für die Verknüpfung mit Agdata:
Sie importieren DPB aus LPIS → erstellen einen Anbauplan → Agdata lädt automatisch die Kultur, die Fläche und weist auf die Parameter gemäß der geltenden Gesetzgebung hin, beispielsweise bei der Planung der Düngung (Abstände zu Wasserläufen usw.).
Gleichzeitig können Sie direkt in DPB Ertragskarten, Bodenanalysen oder Satellitendaten NDVI, EVI zuweisen – so entsteht ein umfassender, datengesteuerter Plan.

5. Planung und Navigation im Gelände

Wenn Sie mit der Agdata-App, können Sie:

  • im Gelände die Grenzen des DPB direkt auf der Karte anzeigen mit GPS

  • aufzeichnen aktueller Eingriff (z. B. Sprühen, Aussaat) einschließlich genauer Uhrzeit und Ort

  • durchführen visuelle Kontrolle der Grenzen und EFA ohne Papierunterlagen

Dies ist besonders nützlich bei der Arbeit mit mehreren Mitarbeitern, Saisonarbeitern oder bei der Dokumentation für die SZIF.

LPIS mapy: Praktický návod

Praktische Tipps für die effektive Arbeit mit LPIS

  • Aktualisieren Sie regelmäßig die Grenzen der Bodenblöcke. Änderungen in der Nutzung (Pacht, Übertragungen) müssen auch im LPIS berücksichtigt werden, da sonst Sanktionen drohen.
  • Kombinieren Sie LPIS mit Ihren eigenen Daten (z. B. Ertragskarten, Bodenanalysen). So erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das wirtschaftliche Potenzial.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit des Exports nach Agdata. Das System gleicht dann automatisch die Flächen ab.
  • Beobachten Sie auch die Erosionsschichten. So vermeiden Sie Probleme beim Anbau von Mais oder Kartoffeln an ungeeigneten Standorten.

LPIS-Karte als schnelle Grundlage für eine rentablere Bewirtschaftung

Karten für Landwirte sind nicht nur passive Aufzeichnungen. Wenn Sie sie aktiv nutzen, erhalten Sie:

  • besserer Überblick über Vermögenswerte und Kosten

  • Möglichkeit zur Planung und Steuerung anhand von Daten

  • Bessere Kontrolle über Erträge und Kapitalrendite

In Verbindung mit anderen Instrumenten wie dem digitales Kataster oder Satellitenbildern, bringen Sie Ihre Bewirtschaftung auf ein neues Niveau.

✅ Wir beraten Sie, wie Sie LPIS mit dem Agdata-System verbinden und die Daten optimal nutzen können.

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