Unsere Natur befindet sich im Wandel. Wir können darüber diskutieren, wie wir Menschen einen Einfluss darauf haben, aber wir müssen akzeptieren, dass bestimmte Landschaftsveränderungen einfach stattfinden. Wir können die Auswirkungen des Klimawandels auf den Boden unserer Bauern nicht messen, aber wir riechen bereits einige, zumal wir immer mehr für Gemüse oder Milchprodukte im Laden bezahlen. Wir können den Landwirten keine Schuld geben. Sie reagieren lediglich darauf, wie sich ihre Bereiche verändern und was die tschechische und europäische Gesetzgebung von ihnen verlangt. Es ist einer der Schuldigen für den gegenwärtigen Zustand der tschechischen Landwirtschaft. Die Landwirte müssen sich ständig an die neuen Dekrete halten und haben natürlich keine Zeit für ihre Arbeit. Ein damit zusammenhängendes Problem ist auch der erhebliche Mangel an Menschen auf dem Feld, so dass wir uns in einer Situation befinden, in der die Landwirte verschiedene bürokratische Anforderungen erfüllen müssen und dann keine Zeit mehr haben, selbst auf dem Feld zu arbeiten. Infolgedessen körperliche und psychische Überlastung. Wie kommt man aus dieser Teufelsspirale heraus?

Eines der Instrumente, um die Arbeit zu erleichtern, ist die Digitalisierung der Landwirtschaft. Der tschechische Landwirt hat viele Möglichkeiten, seine Felder oder Wiesen zu modernisieren, um weniger Arbeit mit ihrer Verwaltung und Verwaltung zu haben, aber leider nutzt er sie nicht, so dass er auf europäischer Ebene immer noch hinterherhinkt. Derzeit interessiert sich der Staat für die Digitalisierung, und sogar große akademische Projekte an der Tschechischen Universität für Landwirtschaft wie "Smart Landscape" entstehen, aber es ist wichtig, dass die Landwirte selbst konsequent mit der Digitalisierung beginnen und keine Angst vor Nachrichten haben, die ihre Arbeit viel einfacher machen, Geld und vor allem Zeit sparen können.

Der Tschechischen Republik fehlt noch eine kohärente Regierungsstrategie, die die Landwirte ausreichend aufklärt und sie gleichzeitig ermutigt, digitale Technologien zu nutzen, zum Beispiel in Form einer Subventionspolitik. Aktuell registrieren wir wichtige regulatorische Maßnahmen zur Wasserrückhaltung in der Landschaft. Einige mögen argumentieren, dass dies nicht ausreicht und die Regierung mehr tun sollte, aber lassen Sie uns dies eher als einen ersten Schritt des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt sehen, um den tschechischen Landwirten endlich eine umfassende und operative Führung zu geben. Eine kluge Subventionspolitik könnte die derzeitige Situation ändern, in der Landwirte auf komplexe EU-Mechanismen angewiesen sind, auf die sie nicht ausreichend kapazitätsfähig sind und bestenfalls teure externe Agenturen beauftragen müssen.

Doch die Situation sieht nicht so schlimm aus, wie es scheinen mag. Die Tschechische Republik verfügt über ideale Voraussetzungen für die vollständige Digitalisierung von Landwirtschaftsflächen und könnte in der gesamten Europäischen Union zu einem digitalen Primer werden, was den heimischen Landwirten sicherlich helfen würde. Und wirklich, wenig ist genug. Die Landwirte davon zu überzeugen, grünes Licht für moderne Technologien zu geben und gleichzeitig die kontinuierliche Politik des Staates fortzusetzen, den Landwirten ausreichende Informationsdienste zur Verfügung zu stellen und ihnen mit einer entsprechend gewählten Subventionspolitik zu helfen. Die notwendigen Sonden oder Raumhäuser sind bereits heute vorhanden und die Installation selbst ist nicht besonders anspruchsvoll.

Jiri Musil

Dies würde uns eine flexible Reaktion auf Veränderungen in der Landschaft geben. Zum Beispiel ist eine mediale Dürre in der Landschaft sicherlich ein Problem, aber sicherlich nicht das einzige. Landwirte müssen sich mit Erntethlims oder neuen Schädlingen auseinandersetzen. Wenn sie jedoch dank Sonden oder Sensoren einen besseren Überblick über ihren Boden hätten, könnten sie Maßnahmen ergreifen, um weitere Schäden zu vermeiden. Ebenso kann moderne Technologie ihnen bei der Bürokratie helfen und beispielsweise berechnen, welchen Teil des Landes sie revitalisieren müssen, um den neuesten Anforderungen gerecht zu werden. Schließlich kann niemand einen Bauern bitten, die U-Bahn auf seinem Feld zu gehen und kompliziert zu zählen, wo er es mit einem Zug oder einem durchgehenden Baum brechen soll. Schon solche Kleinigkeiten können den Landwirten Zeit und Energie sparen, die sie dann woanders investieren können. Die Digitalisierung der Landwirtschaft allein wird die Natur nicht retten, und wir werden den Klimawandel sowieso nicht vermeiden, aber sie kann den Landwirten sicherlich helfen, effektiver auf neue Bedingungen zu reagieren und die Auswirkungen nachteiliger Auswirkungen zu mildern. Dazu genügt es, die verfügbare Infrastruktur zu nutzen, von der sie leider oft keine Ahnung haben und nicht wissen, dass ein ausgeklügeltes System verschiedene Aktivitäten für sie ausführen kann. Wir haben das bereits, also warum nicht verwenden?

Jiri Musil, CEO von Agdata